Lieske Meiners läuft Bestzeit und knackt die Staffel-Norm für die Deutschen Meisterschaften
Zeven, 24.05.2026 – Bereits zum 45. Mal veranstaltete die LAV Zeven das internationale Pfingstsportfest. Da es gleichzeitig auch ein World Ranking Competition Meeting ist, also Punkte für die Weltrangliste erreicht werden können, reisen seit vielen Jahren starke Athleten nach Zeven. Am Samstag versuchte die 4x100m Staffel der Startgemeinschaft SV Friedrichsfehn, DSC und BTB Oldenburg zum zweiten Mal die B-Norm für die Deutschen Meisterschaften zu knacken. Zum Warmmachen und Kennenlernen der Bahn standen erstmal die 100 m im Einzel an. Und die Sportlerin der Jahres im Ammerland, Lieske Meiners, stellte ihre starke Form gleich unter Beweis. Ihre Bestleistung, die sie erst vor zwei Wochen in Friedrichsfehn aufgestellt hatte, fiel. In Zeven rannte sie bei tollem Sommerwetter 12,16 Sekunden bei leichtem Rückenwind.
Die Staffel mit Startläuferin Hannah Pöhl (DSC), Amelie Schwabe (DSC), Agnes Nicoletta Leitgeb (BTB) und Lieske als Schlussläuferin war im ersten und damit schnellstem Zeitlauf gesetzt. Die Wechsel klappten sehr gut, und Lieske duellierte sich mit den Schlussläuferinnen der Staffeln aus Hamburg und Kiel. Im Ziel fiel eine Last ab und die vier fielen sich überglücklich in die Arme – in 47,42 Sekunden knackten sie die B-Norm um genau 8 Hundertstelsekunden. Das nächste Mal werden die vier bei den Landesmeisterschaften in Lingen mit dem Vorsatz an den Start gehen, ihre Zeit noch etwas zu steigern. Denn die Erreichung der B-Norm berechtigt nur dann den Start bei den Deutschen Meisterschaften, wenn man zu den schnellsten 24 Staffeln Deutschlands gehört. Aktuell liegt das Quartett auf Platz 13 der Deutschen Bestenliste.
Volker Kinast ging dieses Mal über 200 m an den Start. Im zweiten Vorlauf stellte er seine Jahresbestzeit ein, und qualifizierte sich unter 46 Teilnehmern für das A-Finale. In diesem steigerte er sich bei leichtem Gegenwind auf schnelle 21,98 Sekunden, die Platz vier bedeutete.
Im Nachwuchsbereich startete Paula Slaschjow (W15) im Hochsprung und 100 m Sprint. Im Hochsprung zeigte sie blitzsaubere Sprünge. Auch wenn sie sich bei der Höhe von 1,52 m etwas schwer tat – sie sprang diese erst im dritten Versuch – steigerte sie mit weiteren schönen Sprüngen ihre Bestleistung auf sehr gute 1,61 m. Damit belegte sie höhengleich mit der Siegerin wegen der Fehlversuche über 1,52 m Platz 2. Im Sprint lief sie dicht an ihre Bestleistung heran, verzichtete aber auf ihren Platz im Endlauf. Nun geht es für sie und ihre Schwester Lotte (W13) am nächsten Wochenende nach Papenburg, wo beide das erste Mal einen 7-Kampf absolvieren möchten.

