Volker Kinast überzeugt mit der Staffel bei Abendsportfest in Oldenburg
Oldenburg, 01.07.2026 – Leider blies beim ersten Abendsportfest im Marschwegstadion in Oldenburg der Wind sehr stark, so dass die Sprinter zwar starken Rückenwind, die Staffeln aber auf der Gegengerade mit unangenehmen Wind zu kämpfen hatten. Ansonsten stimmten die Rahmenbedingungen, ein großes Teilnehmerfeld und milde Temperaturen spornten die Athleten an.
Volker Kinast und Lieske Meiners wollten diese Bedingungen nutzen, um ihre Saisonbestleistung mit der Staffel zu verbessern. Volker ging dabei mit Jakob und Jonas Buchberger sowie Niklas Bent Raschen (alle DSC Oldenburg) an den Start. Und der Lauf glückte, wenn auch die Wechsel noch nicht perfekt waren. Das Quartett drückte die Saisonbestleistung von 42,22 Sekunden auf 41,68 Sekunden. Auch wenn die A-Norm der Deutschen Meisterschaften knapp verpasst wurde, so verbesserte sich das Quartett in der Deutschen Bestenliste von Platz 31 auf 19.
Die Staffel der Frauen, neben Lieske liefen Hannah Pöhl, Amelie Schwabe und Agnes Nicoletta Leitgeb, haderte mit den Wechseln und konnte mit 47,79 Sekunden die Saisonbestleistung nicht weiter verbessern. Auch diese vier haben die B-Norm bereits erreicht, liegen aktuell auf Platz 23 und hoffen, am Ende zu den 24 schnellsten Staffeln in Deutschland zu gehören, um an den nationalen Titelkämpfen starten zu können.
Lieske zeigte nach ihrer Achillessehnenreizung neben ihrem Staffeleinsatz einen starken Weitsprungwettbewerb. Sie sprang nur um zwei Zentimeter an ihrer Saisonbestleistung vorbei und belegte mit 5,55 m Platz 2. Ihre Vereinskollegin Berit Decker zeigte nach dem Abitur und in ihrem vorerst letzten Wettkampf gute Sprünge, wenn sie auch die anvisierten 5 m verpasste. Sie landete mit 4,92 m auf Platz 6, nur neun Zentimeter hinter dem dritten Platz. Volker siegte in guten 21,86 Sekunden über die 200 m und belegte mit 11,13 Sekunden über 100 m Platz 4. Alf Decker lief nach langer Zeit mal wieder die 100 m und war mit 14,53 Sekunden zufrieden. Feemke Alberts (WU18) verbesserte mit schnellen 13,68 Sekunden über 100 m ihre Bestleistung. Auch ihr erster Start über 200 m (29,39 Sekunden) sah gut aus. Paula Slaschjow startete in der WU 18 hoch, zeigte einen guten Hochsprung, erzielte 1,55 m und erreichte damit Platz 2. Auch im Weitsprung belegte sie Rang 2 (4,36 m). Die Athleten wurden vor Ort von Claus Heemsoth und Eugen Slaschjow betreut.
